Auf IT gebaut - Bauberufe mit Zukunft

Der Nachwuchspreis für innovative, digitale Lösungen in der Bauwirtschaft

Die Preisträgerinnen und Preisträger im </br>Bereich Architektur2021Die Preisträgerinnen und Preisträger im
Bereich Architektur

Die Preisträgerinnen und Preisträger im Bereich Architektur

1. Platz: Lukas Kirschnick | Bauhaus-Universität Weimar
     Digital Blockhouse Fabrication - Digitale Entwurfs- und Fabrikationsmethoden für den Blockhausbau

Das Besondere an dem Projekt ist die Kombination von computergestützten Konstruktions- und Fertigungsmethoden zu einer digitalen Prozesskette. Dabei beziehtdiese Arbeit unterschiedliche Fachbereiche mit ein (Architektur, Fertigungstechnik, Informatik, Baukonstruktion et cetera) und geht über bisherige Ansätze der Digitalisierung des Bauens hinaus, indem unter anderem die Ressourcenfrage selbst zum Thema gemacht wird und zugleich neue – nachhaltige wie digitale – Praxisformen (einschließlich entsprechender Wertschöpfungsketten) in Anschlag gebracht werden.

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2. Platz: Cong Liu und Rong Peng | Technische Universität München
     Co-design Community - Kollektives Wohnen und Kollektives Entwerfen

Der Prototyp „Co-Design Community“ wurde als eine digitale interaktive Plattform für Wohnungsgenossenschaften zur Unterstützung des kollaborativen Entwurfsprozesses entwickelt. Der Fokus liegt auf der Gamification der frühen Entwurfsphasen. Damit bietet sich eine vielversprechende Lösung mit intuitiver und nutzerfreundlicher Schnittstelle sowie zeitlicher und räumlicher Flexibilität. Um die immer wieder neu entwickelnden Bedürfnisse von verschiedenen Bewohnenden kennenzulernen, ist die Plattform eine zuverlässige Ressource. Gleichzeitig sind die interaktiven Funktionen zur Kommunikation zwischen Architekturschaffenden und Bewohnenden ein wertvoller Beitrag im Bauprojekt. Statt einem einseitigen Informieren entwickelt sich ein partizipativer Entwurfsprozess mit richtiger Diskussion.

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3. Platz: Jannick Höper | Technische Hochschule Köln
    Entwicklung einer Methode zur Automatisierung der Gebäudeökobilanz unter
    Einbindung der digitalen Planungsmethode Building Information Modeling (BIM)

Die Ergebnisse der Masterarbeit sollen einen Vorschlag zur Standardisierung der OpenBIM-integrierten Ökobilanz darstellen, sodass Klimaneutralität ganzheitlich gemessen und bewertet werden kann. Hinzu kommt, dass Planungsprozesse erheblich effizienter gestaltet werden können. Zuvor musste ein deutlich erhöhter Zeitaufwand für die Berechnung der Ökobilanz eingeplant werden – mit der entwickelten Methode ist das nun wesentlich schneller möglich. Dieser entwickelte Prozess ist unabhängig von einer bestimmten Software reproduzierbar und liefert eine exakte Vorlage, zum Beispiel für Bauingenieurinnen und -ingenieure und TGA-Planerinnen und Planer, beim Export von digitalen Gebäudemodellen für die Ökobilanz. So können verschiedene Akteurinnen und Akteure damit arbeiten und sich darüber austauschen. Ferner kann diese Methode auch für weitere BIM-Anwendungen adaptiert werden.

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